Sicherung fliegt raus gerät kaputt ab 58€ | 24h Service
Wenn beim Einschalten eines Elektrogeräts die Sicherung rausfliegt, bedeutet das nicht automatisch, dass das Gerät defekt ist. Die Ursache kann ebenso an der Steckdose, einer Leitung, dem betroffenen Stromkreis oder an mehreren gleichzeitig betriebenen Verbrauchern liegen.
Für die Fehlersuche ist deshalb entscheidend, wann die Abschaltung erfolgt, welches Schutzorgan auslöst und welche Geräte zu diesem Zeitpunkt aktiv sind. Erst wenn diese Informationen zusammen betrachtet werden, lässt sich sinnvoll beurteilen, ob tatsächlich ein Gerätedefekt vorliegt oder die Ursache an anderer Stelle gesucht werden muss.
Wann fliegt die Sicherung raus?

Der Zeitpunkt der Auslösung liefert einen wichtigen Hinweis für die weitere Prüfung.
Es macht einen Unterschied, ob die Sicherung unmittelbar beim Einschalten fällt oder ob das Gerät zunächst normal arbeitet und die Abschaltung erst später erfolgt.
Typische Situationen sind:
- sofort beim Einstecken,
- direkt beim Einschalten,
- erst nach einigen Minuten,
- nur während einer bestimmten Gerätefunktion,
- nur wenn weitere Verbraucher gleichzeitig laufen.
Wenn ein Gerät beispielsweise ausschließlich während einer leistungsintensiven Phase auffällig wird, kann das einen anderen Prüfpfad ergeben als eine sofortige Abschaltung beim Einschalten.
Gerät allein oder zusammen mit anderen Verbrauchern?
Auch die übrigen Verbraucher im gleichen Stromkreis sind relevant.
Laufen gleichzeitig mehrere leistungsstarke Geräte, kann die gemeinsame Belastung eine Rolle spielen. Das einzelne Gerät muss dann nicht zwingend fehlerhaft sein.
Deshalb sollte möglichst festgehalten werden:
- Welches Gerät wurde gerade verwendet?
- Welche anderen Geräte liefen gleichzeitig?
- Wann genau löste die Sicherung aus?
- Passiert das bei jedem Betrieb oder nur gelegentlich?
Diese Informationen sind für die Diagnose häufig hilfreicher als die allgemeine Aussage „Die Sicherung fliegt immer raus“.
FI-Schalter und Sicherungsautomat unterscheiden
Nicht jede Schutzabschaltung bedeutet dasselbe.
Im Alltag wird häufig allgemein von „der Sicherung“ gesprochen. Tatsächlich können unterschiedliche Schutzorgane auslösen.
Ein Leitungsschutzschalter reagiert auf andere Bedingungen als ein FI-Schalter. Deshalb sollte bei wiederholter Abschaltung möglichst geklärt werden, welches Schutzorgan tatsächlich gefallen ist.
Eine genauere Unterscheidung ist auch deshalb wichtig, weil beispielsweise ein Problem, bei dem ein FI-Schalter auslöst, anders bewertet werden kann als eine klassische Überlast eines Stromkreises.
Das Schutzorgan selbst ist dabei nicht automatisch die Ursache.
Es erfüllt seine Schutzfunktion, wenn innerhalb der überwachten Installation ein unzulässiger Zustand erkannt wird. Die eigentliche Ursache kann deshalb an einem angeschlossenen Gerät, einer Leitung oder einem anderen Teil des Stromkreises liegen.
Neben einer Überlast kommen auch ein Kurzschluss oder ein Isolationsfehler als mögliche Ursachen für eine wiederholte Schutzabschaltung infrage. Ebenso können ein defektes Elektrogerät, eine beschädigte Leitung oder eine fehlerhafte Steckdose beteiligt sein. Welche Ursache tatsächlich vorliegt, lässt sich nicht allein am Auslösen der Sicherung erkennen. Bei wiederholten Abschaltungen sollte die betroffene Anlage beziehungsweise das Gerät fachgerecht geprüft werden.
Gerätedefekt oder Problem an der Steckdose?
Wenn die Sicherung immer beim gleichen Gerät auslöst, liegt der Verdacht auf einen Gerätedefekt nahe. Trotzdem sollte die Anschlussstelle nicht vollständig außer Betracht bleiben.
Besonders relevant ist, ob das Problem nur an einer bestimmten Steckdose auftritt.
Nur eine Steckdose ist betroffen
Tritt die Abschaltung ausschließlich an einer bestimmten Anschlussstelle auf, sollte auch die Steckdose beziehungsweise deren Installation berücksichtigt werden.
Hinweise können beispielsweise sein:
- sichtbare Verfärbungen,
- ungewöhnliche Wärme,
- verschmorter Geruch,
- beschädigte Abdeckungen,
- auffällige Geräusche.
Bei konkretem Verdacht auf einen Fehler an der Anschlussstelle ist Steckdose Kurzschluss – was tun die passendere Vertiefung.
Eine beschädigte oder auffällige Steckdose sollte nicht weiter für Testversuche verwendet werden.
Das Gerät ist an mehreren Stellen auffällig
Wenn dasselbe Gerät an verschiedenen geeigneten Anschlüssen wiederholt eine Schutzabschaltung verursacht, wird ein Fehler am Gerät wahrscheinlicher.
Das ist jedoch noch keine vollständige Diagnose.
Wenn dasselbe Gerät wiederholt eine Schutzabschaltung verursacht, sollte es bis zur Klärung der Ursache nicht weiter betrieben werden. Verzichten Sie auf weitere Testversuche an anderen Steckdosen. Eine qualifizierte Elektrofachkraft kann beurteilen, ob ein Fehler am Gerät, an der Anschlussstelle oder an der festen Elektroinstallation vorliegt.
Überlast des Stromkreises als mögliche Ursache
Eine häufig übersehene Möglichkeit ist die gemeinsame Belastung eines Stromkreises.
Mehrere Verbraucher können gleichzeitig so viel Leistung benötigen, dass eine Abschaltung erfolgt, obwohl jedes Gerät für sich allein problemlos funktioniert.
Das kann beispielsweise auftreten, wenn mehrere leistungsstarke Haushaltsgeräte an demselben Stromkreis betrieben werden.
Für die Einschätzung sollte dokumentiert werden:
- welche Geräte gleichzeitig aktiv waren,
- ob die Abschaltung immer bei derselben Kombination auftritt,
- ob einzelne Geräte allein störungsfrei laufen,
- ob das Problem nur zu bestimmten Nutzungszeiten vorkommt.
Ein neues Gerät löst einen überlasteten Stromkreis nicht automatisch.
Deshalb sollte ein Verbraucher nicht vorschnell ersetzt werden, nur weil die Sicherung während seines Betriebs ausgelöst hat.
Gerätezuleitung und sichtbare Schäden ernst nehmen

Wenn die Sicherung wiederholt auslöst oder das Gerät auffällige Schäden zeigt, darf es nicht weiter betrieben oder erneut zum Test eingeschaltet werden. Eine Sichtprüfung von außen kann Hinweise liefern, schließt einen internen elektrischen Defekt jedoch nicht aus. Die Ursache sollte fachgerecht geprüft werden, bevor das Gerät wieder verwendet wird.
Dabei geht es nicht darum, das Gerät zu öffnen oder elektrische Bauteile selbst zu prüfen. Auffällige äußerlich erkennbare Veränderungen können jedoch wichtige Hinweise liefern.
Dazu zählen insbesondere:
- beschädigtes Anschlusskabel,
- gequetschte oder offene Stellen,
- ungewöhnliche Erwärmung,
- verschmorter Geruch,
- sichtbare Schäden am Stecker.
Wenn solche Anzeichen vorhanden sind, sollte das Gerät nicht erneut eingeschaltet werden.
Auch wiederholte Testläufe sind keine sichere Diagnose.
Eine Schutzabschaltung bewusst mehrfach zu provozieren, liefert nicht automatisch eine eindeutige Ursache und kann bei einem bestehenden Fehler unnötige Risiken schaffen.
Vom Symptom zum bestätigten Fehler
Eine sinnvolle Fehlersuche sollte strukturiert erfolgen.
Der Ablauf einer fachgerechten Fehlersuche kann beispielsweise so aussehen:
- Zeitpunkt der Auslösung und betroffene Geräte dokumentieren.
- Festhalten, ob ein FI-Schutzschalter oder ein Leitungsschutzschalter ausgelöst hat, sofern dies ohne Eingriff in die Elektroinstallation erkennbar ist.
- Betroffene Steckdose, Raum und weitere gleichzeitig verwendete Verbraucher notieren.
- Sichtbare Schäden, ungewöhnliche Wärme oder verschmorten Geruch dokumentieren, ohne das Gerät oder elektrische Bauteile zu öffnen.
- Gerät, Anschlussstelle und betroffenen Stromkreis durch eine qualifizierte Elektrofachkraft prüfen lassen.
- Die Ursache anhand der fachlichen Prüfung beurteilen.
- Erst danach entscheiden, ob eine Reparatur oder ein Austausch erforderlich ist.
Damit wird verhindert, dass das erste auffällige Gerät automatisch als Ursache angesehen wird.
Gerade wenn verschiedene Geräte oder mehrere Steckdosen betroffen sind, kann die Ursache außerhalb des einzelnen Verbrauchers liegen.
Wenn mehrere Steckdosen oder Geräte betroffen sind
Wenn nicht nur ein bestimmtes Gerät auffällig ist, sollte der Blick auf den Stromkreis erweitert werden.
Das gilt beispielsweise, wenn:
- mehrere Geräte ähnliche Probleme verursachen,
- mehrere Steckdosen gleichzeitig ohne Funktion sind,
- ein ganzer Bereich zeitweise ausfällt,
- die Abschaltung unabhängig vom verwendeten Gerät auftritt.
In solchen Situationen spricht weniger für einen isolierten Gerätedefekt.
Dann sollte geprüft werden, ob eine gemeinsame Leitung, ein Stromkreis oder ein anderer Teil der festen Installation betroffen ist.
Bei einer nicht eindeutig zuzuordnenden elektrischen Störung kann der Elektroservice Mannheim der breitere Ausgangspunkt für die Prüfung sein.
Gerätespezifische Fehler genauer einordnen
Einige Geräte zeigen typische Fehler nur während bestimmter Betriebsphasen.
Deshalb kann eine gerätespezifische Betrachtung sinnvoller sein als eine allgemeine Sicherungsseite.
Waschmaschine
Wenn die Abschaltung immer im Zusammenhang mit einer Waschmaschine auftritt, sollte zusätzlich betrachtet werden, in welcher Programmphase dies geschieht.
Für diesen konkreten Fall führt Waschmaschine Sicherung fliegt raus gezielter weiter.
Spülmaschine
Auch bei einer Spülmaschine kann der Zeitpunkt entscheidend sein.
Tritt die Schutzabschaltung beispielsweise regelmäßig beim Abpumpen auf, ist Spülmaschine Sicherung fliegt raus beim Abpumpen die spezifischere Seite.
Solche Unterseiten helfen dabei, den Fehler nach Gerät und Betriebsphase einzugrenzen, ohne jede mögliche Ursache auf einer einzigen Seite zu vermischen.
Mietwohnung: Gerät oder feste Elektroinstallation?
In einer Mietwohnung ist die Unterscheidung zwischen privatem Gerät und fester Installation zusätzlich wichtig.
Ein eigenes Elektrogerät fällt grundsätzlich in einen anderen Verantwortungsbereich als eine fest installierte Steckdose, Leitung oder ein Bestandteil der Gebäudeinstallation.
| Beobachtung | Möglicher Bereich | Nächster sinnvoller Schritt |
|---|---|---|
| Nur eigenes Gerät auffällig | Gerät | Gerät nicht weiter nutzen und prüfen lassen |
| Nur eine Steckdose auffällig | feste Installation | Anschlussstelle prüfen lassen |
| Mehrere Steckdosen betroffen | Stromkreis | feste Installation berücksichtigen |
| Mehrere Geräte lösen aus | Stromkreis oder Belastung | gemeinsame Ursache prüfen |
| Sichtbarer Kabelschaden am Gerät | Gerät | Betrieb einstellen |
Wenn Hinweise auf eine feste Elektroinstallation bestehen, kann es sinnvoll sein, Vermieter oder Hausverwaltung einzubeziehen.
Bei einem privaten Gerät liegt die weitere Prüfung dagegen typischerweise beim Eigentümer des Geräts.
Die endgültige Zuständigkeit hängt davon ab, wo der bestätigte Fehler tatsächlich liegt.
Was kostet die Diagnose bei wiederholter Sicherungsauslösung?
Der Preis für den Elektrikerservice beginnt ab 58 €. Welche konkrete Leistung im Einstiegspreis enthalten ist und ob für eine weiterführende Fehlerdiagnose, Reparatur oder Ersatzteile zusätzliche Kosten anfallen, sollte vor Beginn des Auftrags transparent geklärt werden. Die endgültigen Kosten richten sich nach dem festgestellten Fehler und dem tatsächlich erforderlichen Arbeitsaufwand.
Zunächst muss geklärt werden, ob das Problem am Gerät oder an der festen Installation liegt.
Dabei können unterschiedliche Leistungen erforderlich sein:
- Sichtprüfung und Fehleraufnahme,
- Prüfung der Anschlussstelle,
- Prüfung des betroffenen Stromkreises,
- Eingrenzung auf einen bestimmten Verbraucher,
- zusätzliche Arbeiten nach bestätigtem Fehler.
Gerätediagnose und Prüfung der Hausinstallation sollten nicht miteinander vermischt werden.
Auch Ersatzteile oder weitere Reparaturen sollten erst dann kalkuliert werden, wenn der Fehler nachvollziehbar festgestellt wurde.
Das verhindert unnötige Tauscharbeiten und schafft eine bessere Grundlage für die Entscheidung, ob repariert oder ersetzt werden sollte.
Welche Angaben helfen bei einer gezielten Prüfung?
Wer eine wiederholte Schutzabschaltung prüfen lassen möchte, kann einige Informationen vorab notieren.
Hilfreich sind:
- betroffenes Gerät,
- Zeitpunkt der Auslösung,
- FI oder Leitungsschutzschalter,
- weitere gleichzeitig laufende Verbraucher,
- betroffene Steckdose oder Raum,
- sichtbare Auffälligkeiten.
Für eine gezielte Prüfung sind diese Angaben wesentlich hilfreicher als die Vermutung, dass das Gerät bereits sicher defekt ist.
Das Ziel der Diagnose ist zunächst, Gerät, Anschlussstelle und Stromkreis voneinander abzugrenzen.
Häufige Fragen zu Sicherung fliegt raus Gerät kaputt
Ist das Gerät sicher kaputt, wenn die Sicherung rausfliegt?
Nein. Die Ursache kann am Gerät liegen, aber auch eine Steckdose, Leitung, Überlast oder ein anderer Fehler im Stromkreis kann eine Schutzabschaltung auslösen.
Kann eine Überlast die Ursache sein, obwohl das Gerät funktioniert?
Ja. Mehrere gleichzeitig betriebene Verbraucher können gemeinsam eine zu hohe Belastung verursachen. Das einzelne Gerät muss deshalb nicht zwingend defekt sein.
Warum ist es wichtig zu wissen, ob FI oder Leitungsschutzschalter auslöst?
Weil unterschiedliche Schutzorgane auf unterschiedliche Fehlerzustände reagieren. Die Information hilft dabei, die weitere Prüfung gezielter einzugrenzen.
Soll ich das Gerät nach einer Schutzabschaltung erneut testen?
Bei wiederholter Auslösung sollte das Gerät nicht immer wieder eingeschaltet werden. Wiederholte Testläufe ersetzen keine fachliche Diagnose und können bei einem bestehenden Fehler unnötige Risiken verursachen.
Wann sollte der Stromkreis und nicht nur das Gerät geprüft werden?
Wenn mehrere Geräte, mehrere Steckdosen oder ein größerer Bereich betroffen sind, sollte auch die feste Installation beziehungsweise der betroffene Stromkreis berücksichtigt werden.
Wer ist in einer Mietwohnung für den Fehler zuständig?
Das hängt davon ab, wo der bestätigte Fehler liegt. Ein privates Gerät gehört in einen anderen Verantwortungsbereich als eine fest installierte Steckdose, Leitung oder andere Teile der Gebäudeelektrik.
Fazit
Wenn die Sicherung bei einem Gerät rausfliegt, sollte nicht vorschnell angenommen werden, dass das Gerät kaputt ist. Der Auslösezeitpunkt, das betroffene Schutzorgan, weitere aktive Verbraucher und die verwendete Steckdose liefern wichtige Hinweise auf die tatsächliche Ursache.
Erst wenn Gerät, Anschlussstelle und Stromkreis voneinander abgegrenzt wurden, lässt sich sinnvoll entscheiden, ob eine Reparatur, ein Austausch oder eine Prüfung der festen Elektroinstallation erforderlich ist. Wiederholte Testläufe oder ein vorsorglicher Geräteaustausch ersetzen diese Diagnose nicht.







